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Elisabeth Bathory

Vorab: Elisabeth Bathory war eine ungarische Gräfin die Ende des 16.Jahrhunderts lebte. Schon zu Lebzeiten hatte sie einen sehr zweifelhaften Ruf bei der Kirche.



Elisabeth wurde 1560 in eine der reichsten Familien weltweit geboren. Die Bathory’s hatten sehr viel Macht und Einfluss in Ungarn.

Mit 9 Jahren kam es zu einem Bauernaufstand und die Bevölkerung schaffte es, in das Schloss, in dem Elisabeth lebte, einzudringen. Ein paar von Elisabeth Kinderfrauen gelang es, sie und ihre zwei älteren Schwestern zu retten. Die Frauen versteckten Elisabeth auf einem Baum. Sie selbst und ihre zwei Schwestern wurden vor ihren Augen vergewaltigt und getötet.
Am nächsten Morgen flüchtete sie mit Hilfe eines entlaufenen Pferdes in die nächste Ortschaft. Währenddessen waren die Bauern gefangen genommen worden. Elisabeth’s Rettung galt als ein Wunder! Alle Bauern wurden unter ihren Augen gefoltert und durch Vierteilung hingerichtet. Man erzählt davon, dass sich Elisabeth vor Freude über den Anblick der Leichen uriniert habe!

Mit 11 Jahren wurde sie mit dem Grafen Franz (Ferencz) Nádasdy verlobt und mit 15 Jahren heirateten sie. Sie sollen sich wirklich geliebt haben.

Kurz vor der Hochzeit kam es zu einem Skandal! Angeblich soll der betrunkene König Matthias II. einige Tage vor der Hochzeit in ihrem Schlafgemach gewesen sein. Sie war nackt, da ihre Dienerinnen ihr gerade das Hochzeitskleid nach der Anprobe auszogen. Vor Verwirrung soll König Matthias II. ihr als Entschuldigung seinen Ehering geschenkt haben und machte ihr somit ungewollt einen Antrag! Nach diesem Vorfall überkam Elisabeth eine riesige Wut und sie schlug ihre Dienerinnen blutig. Sie hatten vergessen die Tür zu verriegeln! Das machte natürlich die Runde in der schon eingetroffenen Hochzeitsgesellschaft. König Matthias II. forderte das Recht der 1. Nacht.
Am Hochzeitstag, so heißt es, verabreichten Elisabeth und Graf Franz König Matthias II., sowie den gesamten Hochzeitsgästen, ein Schlafmittel und brachten den König so um seine nacht mit Elisabeth. Am darauf folgendem Tag befahlen Franz und Elisabeth, dass alle Bewohner des Schlosses den kompletten Tag nackt herumzulaufen sollten. (Dieser Tag wird in Ungarn noch untern dem Namen „Der Tag an dem die Mädchen gekniffen werden“ gefeiert“)

Doch nach der Hochzeit verbrachten die beiden nicht viel Zeit miteinander. Sie sollen sehr häufig miteinander geschlafen haben, allerdings auf abartige Weise. Zum Beispiel, soll Elisabeth Franz dazu aufgefordert haben, ein 12 jähriges Mädchen zu entjungfern, während sie dabei zuschaue und das Mädchen auspeitsche.
Kurze Zeit später wurde Ungarn von den Türken bedroht und Franz musste in den Krieg! Graf Franz Nádasdy war bekannt für seine Grausamkeit gegen seine Feinde. Er ließ beispielsweise den Priester des Dorfes Urmisz Köpfen und befahl die Frauen und Kinder zu vergewaltigen und zu verbrennen. Wegen seines Schwarzen Harnisch mit dem silbernen kreuz wurde er auch „der schwarze Ritter“ genannt.

Im laufe der nächsten Jahre musste sich Elisabeth um die Verwaltung und Regierung des Landes kümmern. Als ihr dies jedoch zu langweilig wurde, nahm sie sich immer mehr Frauen und Männer zu Geliebten und feierte zahlreiche Orgien mit ihrer lesbischen Tante Klara. Später holte sie sich jedoch mehr und mehr junge Mädchen zu sich ins Schloss. Die Mädchen waren meist nicht älter als 14 Jahre. Elisabeth genoss es jedes der Mädchen bereits mit Schlägen zu begrüßen. Im Laufe eines Jahres wurde ihre Neigung zu demütigen und zu schlagen vor allem durch folgendes Ereignis verstärkt: sie erwischte ihren mittlerweile festen Liebhaber dabei als er mit einem Küchenmädchen schlief. Vor Wut folterte sie das Mädchen mit einer Schere. Irgendwann hielt sie die Schmerzensschreie des Küchenmädchens nicht mehr aus, rammte ihr die Schere in den Hals und durchtrenne ihre Stimmbänder. Mit Hilfe ihrer Dienerinnen folterte sie ihr Opfer zu Tode.
Nach diesem Vorfall find Elisabeth an immer mehr Mädchen zu töten. Die Leichen warf sie achtlos unter ihr Bett und wartete darauf, dass sie später von Dienstmädchen aufs Feld gebracht wurden damit sie von den Wölfen verzehrt werden konnten. Sie schnitt den Mädchen alle Haare ab, machte sich daraus ein Kleid und aus den Schamhaaren einen Bart.

Eine ihrer Dienerinnen schilderte später „ ... es gibt vielleicht nichts schlechteres gab, als zuzusehen, wenn meine Herrin einem armen Mädchen mit einem Bart aus Schamhaar im Gesicht in die Schamlippen biss..."

Doch erstaunlicherweise wurden während ihrer Regierungszeit keine auffällig hohen Hinrichtungszahlen gemeldet. In der Zeitspanne von 1578 bis 1788 gab es nur eine gemeldete Hinrichtung! Ihre Morde waren jedoch zu der Zeit noch unentdeckt, die Menschen aus dem Schloss behaupteten auch sie haben nie etwas ungewöhnliches bemerkt. Im Schloss lebten allerdings hinderte Menschen! Dienerinnen, Soldaten, Alchemisten, Astrologen, Dichter, Sänger und Mönche machten ununterbrochen Lärm sodass vieles natürlich untergehen konnte.

1584 wechselte sie ihren Aufenthaltsort. Sie zog vom Schloss Keresztur nach Lockenhaus. Bei ihrer Ankunft herrschte in Ungarn gerade die Pest und so gab sie den befehl alle Menschen in befallenen Gebieten, ob erkrankt oder gesund, zu begraben. Auch wenn sie noch lebten. Es entstanden riesige Massengräber mit teilweise gesunden und lebenden Menschen. Sowie Juden, weil sie als Verantwortliche der Pest galten.

Am Sterbebett ihrer Mutter erzählte diese Elisabeth das ihr damaliger Lehrer von 2 Männern getötet wurden. Nachdem man die beiden Männer gefasst und festgenommen hatte bestand Elisabeth darauf die Strafe zu bestimmen. Sie sollten zuallererst gefoltert, danach Gliedmaßen und Rippen gebrochen, dann sollten sie der Tod am Pfahl erwarten, gehäutet und geköpft werden! Ihre Kopfe wurden am Friedhofstor bis zu vollendeten Verwesung aufgespießt. Auf die Haut schrieb man das komplette Prozessprotokoll und später wurde diese ausgestellt. Und jeder Schritt wurde von Elisabeth überwacht!

Als 1604 ihr Mann auf dem Schlachtfeld starb, verlor sie jegliche Hemmungen. Sie vertrieb ihre 4 Kinder und ihre verhasste Schwiegermutter aus dem Schloss. Sie folterte Hunderte Mädchen zu Tode. Wenn ihre Dienerinnen nur ein geringes Vergehen nachwiesen, mussten diese mit extremen Strafen rechnen. Elisabeth steckte glühende Nadeln in die Körper oder schob sie unter die Fingernägel der Mädchen! Fand eines der Mädchen Geld und gab es nicht unverzüglich zurück, erhitzte sie die münze und drückte sie auf die Haut. Sie liebte es auch die Mädchen glühende Schlüssel halten zu lassen und Fleischstücke abzubeißen und Ewigkeiten darauf rumzukauen. Sie trank das Blut der Mädchen, auch das Monatsblut.

Langsam machte sie sich nicht mal mehr die Mühe die Leichen großartig zu verstecken, sondern ließ sie vollkommen Blutleer durch die langen Folterungen, auf offenen Feldern liegen. Die Bürger der Umgebung dachten deshalb sie wäre eine Vampir und wandten sich vor Angst an die anderen Adligen. Doch auch diese unternahmen Nichts wegen Elisabeth Abstammung. Als Elisabeth jedoch anfing auch adelige zu Tode zu Foltern wurde sie 1611 gefangengenommen. Rund um das Schloss fand man weitere 50 Leichen. Doch einen Prozess gegen die Gräfin gab es trotz mehrfachen Anklagen nicht. Sämtliche Zeugen ihrer Untaten wurden vernommen und hingerichtet. Insgesamt waren es 350 Personen.

Elisabeth selbst wurde dann zum Schutz vor einem möglichem Prozess oder aus Angst, sie könne fliehen, in ihrem eigenen Schlafgemach eingemauert. Sie starb am 14.08.1614 in ihrem Schlafgemach. Sie fühlte sich bis zu ihrem Todestag ungerecht behandelt, da alle Morde nur disziplinarische Maßnahmen gewesen seien sollen und die ganze Geschichte eine Verschwörung der Kirche.


Jetzt folgen noch einige Fakten.
Sie hatte einige Spitznamen:
· Die Blutgräfin
· Die Tigerin von Cachtice
· Die slowakische Hure

Sie brachte insgesamt 612 Menschen um. Damit steht sie im Guinnessbuch der Rekorde.
Sie war außergewöhnlich Intelligent, gebildet und hatte ein Photographisches Gedächtnis.
Wahrscheinlich war Epileptikerin was einer der Gründe für ihrer sadistische Neigungen und ihre unerklärliche Stimmungswechsel sein konnte.

Sie hatte "falsche Gene". Die Adeligen Ungarns heiraten alle untereinander. Darum war eine Inzestheirat praktisch nicht mehr zu verhindern. Ihre ganze Familie war gestört. Ihr Bruder war ein schwachsinniger Satanist, ihre Tante Klare eine Homosexuelle Sexbesessene, eine weitere Tante war eine bekennende Hexe und opferte während eines Ritual ihr eigenes Kind.

Es gab trotz vieler Gerüchte nie einen Prozess gegen sie!

Sie hat nachweislich niemals in Blut gebadet! Es ist auch wissenschaftlich gesehen gar nicht möglich, da es zu schnell gerinnt. Das bewies schon ein Historiker namens Freiherr von Mednyansky im Jahre 1812.

Sie beschäftigte sich mit Hexerei und Okkultismus.

Sie war wahrscheinlich nicht schön. Es wurde zwar immer von ihrer Schönheit berichtet, aber wahrscheinlich war sie absoluter durchschnitt und war neidisch auf wahre Schönheit.

Angeblich soll sie die Unsterblichkeit gesucht haben. Diese ist erstaunlich, da die Menschen in der Zeit fest daran glaubten, dass sie nach dem Tod ins Paradies einzögen und somit unsterblich wären. Mit ihrer Einstellung war sie ihrer Zeit voraus.

Es war über Jahrhunderte verboten, ihren Namen zu erwähnen. Darum gibt es fast keine Berichte mehr über sie.

Es existieren 4 Gemälde von ihr. Alle basieren auf das von 1604 welches von ihr gemalt wurde. Das original wurde 1990 gestohlen.

Elisabeth liegt heute in der Familiengruft der Báthorys auf dem Lamosz Friedhof in Budapest.



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