Nachtschatten

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Das Hohelied Salomes







Wenn er mich doch küsste mit den Küssen seines Mundes!
Denn besser als Wein ist deine Liebe

Ja, gut duften deine Salben.
Dein Name ist feinstes Öl.
Deshalb lieben Dich die Mädchen.

Nimm mich mit! Laufen wir weg!
Der König führt mich in sein Gemach.
Wir wollen jubeln und uns freuen an dir,
das Spiel deiner Liebe mehr preisen als Wein.
Mit Recht lieben sie dich.

Wie eine Stute am Wagen der Pharaonin
kommst du mir vor, meine Freundin.

Schön sind deine Wangen zwischen den Kettchen,
dein Hals in der Perlenschnur.

Goldne Kettchen machen wir dir
mit silbernen Perlen.

Solange die Königin in der Tafelrunde liegt,
gibt meine Narde ihren Duft.

Ein Myrrhesäckchen ist mir meine Geliebte,
zwischen meinen Brüsten nächtigt sie.

Eine Zyperndolde ist mir meine Geliebte
aus den Weinbergen von En-Gedi.

Schön bist du, mein Freund,
schön bist du!
Deine Augen sind Tauben.

Schön bist du, mein Geliebter,
verlockend,
und Laub ist unser Lager,

Zedern die Balken unseres Hauses,
Zypressen unsere Dachsparren.

In die Weinstube führte er mich,
und auf dem Schild über mir steht "Liebe"

Stärkt mich mit Traubenkuchen,
erquickt mich mit Äpfeln;
denn krank bin ich vor Liebe.

Sein linker Arm liegt unter meinem Kopf,
mit seinem rechten umarmt er mich.

Ich beschwöre euch, Söhne Jerusalems,
bei den Gazellen und bei den Hinden des Feldes:
Stört nicht die Liebe,
schreckt sie nicht auf,
bis sie selbst es will!

Aufmeinem Lager eine lange Nacht
suchte ich, die ich so innig liebe.
Ich suchte sie, und ich fand sie nicht.

Aufstehen will ich, die Stadt durchstreifen,
die Gassen und Plätze,
sie suchen, die ich so innig liebe.
Ich suchte sie und fand sie nicht.

Ich stiess auf die Wächter
bei ihrer Runde durch die Stadt:
Die ich so innig liebe,
habt ihr sie gesehen?

Kaum war ich an ihnen vorbei,
da fand ich sie, die ich so innig liebe.
Ich hielt sie fest und liess sie nicht mehr los,
bis ich sie ins Haus meiner Mutter gebracht,
in die Kammer, wo sie mich gebar.

Ich beschwöre euch, Töchter Jerusalems,
bei den Gazellen und bei den Hinden des Feldes:
Stört nicht die Liebe,

schreckt sie nicht auf,
bis sie selbst es will.

Was kommt da herauf aus der Wüste
wie Säulen von Rauch,
umduftet von Myrrhe und Weihrauch
und allen Gewürzen des Handels?

Das ist ja Salomos Sänfte,
sechzig Helden um sie herum
von Israels Helden,

alles Schwertträger, im Kampf geübt,
jeder sein Schwert an der Hüfte
gegen die Schrecken der Nacht.

Eine Thronhalle machte König Salomo sich
aus Libanonholz:

Ihre Säulen aus Silber,
ihre Decke aus Gold,
ihr Thronsitz aus Purpur,
ihr Inneres ausgelegt mit Liebe
von den Söhnen Jerusalems.

Kommt heraus, Söhne Zions,
und seht den König Salomo mit dem Kranz.

Damit bekränzte ihn sein Vater
am Tag seiner Hochzeit,
am Tag seiner Herzensfreude

Was kommt da herauf aus der Wüste
wie Säulen von Rauch,
umduftet von Myrrhe und Weihrauch
und allen Gewürzen des Handels?

Das ist ja Salomes Sänfte,
sechzig Heldinnen um sie herum
von Israels Heldinnen,

alles Schwertträgerinnen, im Kampf geübt,
jede ihr Schwert an der Hüfte
gegen die Schrecken der Nacht.

Eine Thronhalle machte Königin Salome sich
aus Libanonholz:

Ihre Säulen aus Silber,
ihre Decke aus Gold,
ihr Thronsitz aus Purpur,
ihr Inneres ausgelegt mit Liebe
von den Töchtern Jerusalems.

Kommt heraus, Töchter Zions,
und seht die Königin Salome mit dem Kranz.

Damit bekränzte sie ihre Mutter
am Tag ihrer Hochzeit,
am Tag ihrer Herzensfreude.

Schön bist du, meine Freundin,
schön bist du!

Deine Augen sind Tauben hinter dem Schleier,
dein Haar ist wie eine Herde Ziegen,
die vom Bergland Gilead herabkommt.

Deine Zähne sind wie eine Herde Schurschafe,
die aus der Schwemme steigen,
alle mit Zwillingen,
keins ohne Junges.

Wie ein rotes Band sind deine Lippen,
und dein Plaudermund ist lieblich.

Wie ein Stück Granatapfel ist deine Schläfe
hinter deinem Schleier.

Wie der Turm Davids ist dein Hals,
in Schichten gebaut.
Tausend Schilde hängen daran,
lauter Rundschilde von Heldinnen.

Deine Brüste sind wie zwei Zicklein,
Zwillinge der Gazelle.
(Sie weiden in den Blumen)

Bis der Tag heranweht und die Schatten fliehen,
gehe ich zum Myrrhenberg,
zum Weihrauchhügel.

Rundherum bist du schön, meine Freundin,
und kein Fehl ist an dir..

Verzaubert hast du mich, meine Schwester Braut,
verzaubert hast du mich schon mit einem Blick deiner Augen,
schon mit einer Kette von deinem Hals.

Wie schön ist das Spiel deiner Liebe,
meine Schwester Braut,
wie gut ist das Spiel deiner Liebe,
besser als Wein,
wie gut ist der Duft deiner Salben,
besser als Düfte von Balsam.

Honigseim triefen deine Lippen, Braut,
Honig und Milch sind unter deiner Zunge,
und der Duft deiner Kleider
ist wie der Duft des Libanon.

Ein verschlossener Garten ist mein Geliebter,
ein verschlossener Garten, ein versiegelter Quell.

Du bist ein Park von Granatbäumen
mit allerbesten Früchten,
Zyperblumen samt Narde,

Narde und Safran, Kalmus und Zimt
mit allen Weihrauchbäumen,
Myrrhe und Aloe
mit allen Balsambäumen.

Der Gartenquell ist ein Brunnen lebendigen Wassers.
wie es vom Libanon rinnt.

Nordwind wach auf,
Südwind, komm,
durchwehe meinen Garten,
dass seine Düfte strömen!

Mein Geliebter komme in seinen Garten
und esse von seinen allerbesten Früchten!

Ich komme in meinen Garten, mein Geliebter,
ich pflücke meine Myrrhe und meinen Balsam,
ich esse meine Wabe und meinen Honig,
ich trinke meinen Wein und meine Milch.

Esst, Freunde, trinkt,
und berauscht euch an der Liebe!

Was hat dein Geliebter mehr als sonst ein Geliebter,
Schönster der Männer?
Was hat dein Geliebter mehr als sonst ein Geliebter,
dass du uns derart beschwörst?

Mein Geliebter ist leuchtend rot,
unter Tausenden fällt er auf.

Sein Haupt ist feinstes Gold.
seine Locken Dattelrispen,
rabenschwarz.

Seine Augen sind wie Tauben an Wasserbächen,
die baden in Milch, sitzen an vollen Becken,

Seine Wangen wie Balsambeete,
darin Würzkräuter wachsen,
seine Lippen sind Blumen,
sie triefen von Myrrenöl,

Seine Arme goldene Ringe,
besetzt mit Tarschisch,
sein Leib ein Kunstwerk aus Elfenbein,
bedeckt mit Saphiren,

Seine Schenkel Säulen von Alabaster,
die stehen auf goldenen Sockeln,
er sieht aus wie der Libanon,
auserwählt wie Zedern,

sein Gaumen ist lauter Süsse,
und alles an ihm ist Lust.

So ist mein Geliebter, so ist mein Freund,
Söhne Jerusalems!

Wohin ist deine Geliebte gegangen,
du schönste der Frauen?
Wo ist deine Geliebte hin,
dass wir sie suchen mit dir?

Ich schlief, aber mein Herz war wach.
Horch, da klopft meine Geliebte:
Mach auf, meine Schwester, meine Liebste,
meine Taube, mein ein und alles.
Denn mein Kopf ist voll Tau
und meine Locken voller Tropfen der Nacht.

Ich habe mein Hemd schon ausgezogen,
wie soll ich es wieder anziehen?
Ich habe die Füsse schon gewaschen,
wie soll ich sie wieder beschmutzen?

Meine Geliebte streckte ihre Hand durch die Luke;
da drängte mein Leib zu ihr hin.

Ich stand auf, meiner Geliebten zu öffnen,
und meine Hände troffen von Myrrhe,
meine Finger von Myrrhenöl
auf den Griffen des Riegels.

Ich machte meiner Geliebten auf,
aber meine Geliebte war weg, war fort.

Ich war ausser mir, als ich ihr nachlief,
ich suchte sie, und fand sie nicht,
ich rief ihr, und sie gab keine Antwort.

Ich stiess auf die Wächter bei ihrer Runde durch die Stadt.
Sie schlugen mich, verletzten mich,
rissen mir mein Kopftuch weg,
die Wächter der Mauern.

Ich beschwöre Euch ihr Töchter Jerusalems,
wenn ihr meine Geliebte findet,
was wollt ihr ihr sagen?
Dass ich krank bin vor Liebe.

Wohin ist dein Geliebter gegangen,
du schönste der Männer?
Wo ist dein Geliebter hin,
dass wir ihn suchen mit dir?

Ich schlief, aber mein Herz war wach.
Horch, da klopft mein Geliebter:
Mach auf, mein Bruder, mein Liebster,
mein Adler, mein ein und alles.
Denn mein Kopf ist voll Tau
und meine Locken voller Tropfen der Nacht.

Ich habe mein Hemd schon ausgezogen,
wie soll ich es wieder anziehen?
Ich habe die Füsse schon gewaschen,
wie soll ich sie wieder beschmutzen?

Mein Geliebter streckte seine Hand durch die Luke;
da drängte mein Leib zu ihm hin.

Ich stand auf, meinem Geliebten zu öffnen,
und meine Hände troffen von Myrrhe,
meine Finger von Myrrhenöl
auf den Griffen des Riegels.

Ich machte meinem Geliebten auf,
aber mein Geliebter war weg, war fort.

Ich war ausser mir, als ich ihm nachlief,
ich suchte ihn, und fand ihn nicht,
ich rief ihm, und er gab keine Antwort.

Ich stiess auf die Wächter bei ihrer Runde durch die Stadt.
Sie schlugen mich, verletzten mich,
rissen mir meinen Mantel weg,
die Wächter der Mauern.

Ich beschwöre Euch ihr Söhne Jerusalems,
wenn ihr meinen Geliebten findet,
was wollt ihr ihm sagen?
Dass ich krank bin vor Liebe.

Dreh dich um. dreh dich um, Schulamit!
dreh dich um. dreh dich um,
dass wir dich anschauen!

Was wollt ihr Schulamit anschauen
wie beim Reigen?

Wie schön sind deine Schritte in den Sandalen,
Fürstentochter!
Das Rund deiner Hüften ist wie ein Kleinod,
von Künstlerhand gemacht.

Dein Schoss ist eine runde Schale,
Nicht mangle der Mischwein!
Dein Leib ist ein Weizenhaufen,
umgeben von Blumen

Deine beiden Brüste sind wie zwei Kitzlein,
Zwillinge der Gazelle.

Dein Hals ist ein Elfenbeinturm,
deine Augen sind wie die Teiche von Heschbon
am Tor Bat-Rabbim.
Deine Nase ist wie der Libanonturm,
der nach Damaskus späht.

Oben dein Kopf ist wie der Karmel,
und dein Haar glänzt wie Purpur.

Wie bist du schön, wie reizend,
Geliebte voller Wonne!

So wie du dastehst,
gleichst du der Palme
und deine Brüste den Trauben.

Ich dachte: Ich steige auf die Palme,
greife nach ihren Rispen.
Deine Brüste will ich geniessen wie Trauben des Weinstocks,
den Duft deiner "Nase" wie Äpfel
und deinen Mund wie besten Wein.

Der geht geradewegs zu meiner Geliebten
und tropft den Schlafenden von den Lippen.

Ich gehöre meiner Geliebten,
und nach mir geht ihr Verlangen.

O wärst du mein Bruder,
von der Brust meiner Mutter gestillt!
Träfe ich dich im Freien,
dürfte ich dich küssen,
und niemand würde mich verachten.

Ich führte und brächte dich
in das Haus meines Vaters.
Du würdest mich belehren,
und ich gäbe dir Würzwein zu trinken,
Granatapfelmost

Sein linker Arm liegt unter meinem Kopf,
mit seinem rechten umarmt er mich.

Ich beschwöre euch, Söhne Jerusalems,
Was wollt ihr die Liebe stören,
sie aufschrecken,
ehe sie selbst es will?



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